Übersetzung Martin Luthers in der revidierten Fassung von 1984 - Übersetzung "Unrevidierte Elberfelder" - Neues Testament
Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers in der revidierten Fassung von 1984
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Jahreslosung 2012:
Jesus Christus spricht: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."(2. Korinther 12,9)
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Stolz ruft der kleine Junge: "Selber!" – Er signalisiert damit seinen Eltern: "Ich brauche eure Hilfe nicht mehr. Ich fühle mich groß und stark und bin bereit, die Welt zu erobern!"
"Am schlimmsten ist es für mich, dass ich zunehmend auf fremde Hilfe angewiesen bin", klagt die ältere Dame, deren Kräfte nachlassen und deren Radius, in dem sie sich bewegt und lebt, immer kleiner wird.
Wer ist schon gerne schwach?Das heißt doch immer auch, abhängig von anderen zu sein. Wie schwer fällt es, sich eigene Schwächen einzugestehen – geschweige denn, sie vor anderen zuzugeben!
Durch medienwirksame Militärparaden versuchen sich Machthaber Respekt zu verschaffen.
Vor einem Boxkampf lassen die Akteure ihre Muskeln spielen, um sich gegenseitig einzuschüchtern.
Am Arbeitsplatz ist es oberstes Gebot, verwundbare Stellen zu verbergen, sonst steht es schlecht um die Afstiegschancen.
"Nur keine Schwäche zeigen, sonst bist du verloren", heißt es in Politik, Gesellschaft und Leistungssport.
Bis hinein in unsere Familien und Schulen.
Nicht ohne Grund leiden immer mehr Menschen, auch schon in jungen Jahren, am Burnout-Syndrom, dem körperlichen und seelischen Ausgebranntsein. Werden demnach Christen in unserer Gesellschaft als Menschen wahrgenommen, die den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen und auf Hilfe "von oben" angewiesen sind? So wird mehr und mehr an Kreuzen in öffentlichen Gebäuden Anstoß genommen. Das Kreuz als Hinweis auf Jesu Leiden und Sterben, damit ein Symbol des Scheiterns, wird als unzumutbar empfunden.
Und wie gehen Christen mit Schwachheit um?Ohne Frage kümmern wir uns auf vielfältige Weise um hilfsbedürftige Menschen. – Bieten unsere Gemeinden aber auch Raum für Schwächen?
Dass das nicht selbstverständlich ist, bekommt schon der Apostel Paulus zu spüren.
Aus den Gemeinden in Korinth weht ihm ein scharfer Wind entgegen. Einflussreiche Leute stellen seine Autorität als Apostel in Frage. Er sei offensichtlich auch nur ein schwacher Mensch. – Paulus kann und will seine Schwäche nicht verbergen. Über seine konkreten Einschränkungen können nur Vermutungen angestellt werden. Er leidet jedenfalls sehr darunter und erlebt es so, als würde Gott ihn mit einem Stachel durchbohren oder als dürfe ihn ein Engel des Satans mit Flügeln schlagen. Dreimal hat er seinen Herrn darum gebeten, ihm diese Schwachstelle zu nehmen.
Vergeblich.
So schreibt er an die Korinther: "Aber der Herr hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."
Worunter er selber schon leidet, wird auch noch zur Angriffsfläche seiner Gegner. Wie unfair ist denn das?
Wo bestimmen Stärke und Perfektionismus auch unser Leben und Denken?Im Vertrauen darauf, dass Gottes Gnade genügt, kann Paulus auch Defizite, Anfeindungen und mangelnde Anerkennung aushalten. Wörtlich übersetzt lautet Jesu Zusage: "Genug ist dir meine Gnade. Denn die Kraft wird in Schwachheit vollendet."
Das hebt unser gängiges Denk- und Verhaltensmuster komplett aus den Angeln. Eine ganz neue Sicht ist gefragt: Schwachheit ist kein Makel, sondern Voraussetzung dafür, dass Gottes Kraft zur Entfaltung kommen kann. Paulus bringt es auf den Punkt: "Wenn ich schwach bin, bin ich stark."
Letztlich hat er erkannt, dass Gottes Kraft gerade da offenbar wird, wo von uns Menschen nichts zu erwarten ist: in der Zerbrechlichkeit unseres Lebens.
In Jesus hat Gott sich dieser Zerbrechlichkeit ausgesetzt. Nirgends wird das deutlicher als an seinem scheinbaren Scheitern am Kreuz, das zum Sieg über die scheinbare Allmacht des Todes wurde. Das verachtete Kreuz wird zum Zeichen der grenzenlosen Macht Gottes.
Diese Spannung liegt auch in der Grafik der Künstlerin Stephanie Bahlinger.Wohl strahlt sie eine gewisse Helligkeit, Freundlichkeit, fast Leichtigkeit aus.
In der Mitte, leicht nach links gerückt, eine Schale, die zu schweben scheint.
Eine durchscheinende Schale mit einem ganz deutlichen Riss. Etwas dringt hindurch – sieht aus wie fließendes Licht. Dadurch kommt Bewegung ins Bild. Ein kaputtes und leeres Gefäß wird von warmgelbem Licht umgeben und durchflossen.
Das Licht bleibt nicht im Gefäß gefangen, sondern dringt nach außen und verändert seine Umgebung.
Dunkles Blau wirft seinen Schatten auf die linke Rundung der Schale und umgibt auch ihre Bruchstelle. – Vor Gott darf ich leer und kaputt sein. Ich muss nicht länger meine Schwachstellen und Verletzungen verstecken, meine Defizite und meine Unvollkommenheit bekämpfen.
Wie das Kreuz in verschiedenen Rottönen die ganze Schale umfängt, ja eigentlich trägt und dem Licht entgegenhält, so darf ich meine zerbrechlichen Seiten von ihm umarmen lassen.
Das kraftvolle Gelb leuchtet gerade an der Bruchstelle intensiv auf – als hätte es reinigende Wirkung.
So erweist auch Gottes Geist seine schöpferische Kraft genau an den Stellen, wo ich schwach bin. Das genügt. Ich darf entspannen, weil Gott nun einmal eine Schwäche für Schwache hat.
Das Kreuz durchdringt das dunkle Blau der Nacht, es leuchtet zart wie das Abend- und Morgenrot und hält mein zerbrechliches Leben mit seinen Stärken und Schwächen dem vollkommenen Licht entgegen.
Motiv: Stefanie Bahlinger
Text: Renate Karnstein
http://www.jahreslosung.eu/details-vab-jahreslosung-2012.php
Jahreslosung 2011:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12, 21
Andacht zur Jahreslosung
Dies ist die Jahreslosung für das Jahr 2011. Diese Aussage aus dem Römerbrief geht uns richtig an das Eingemachte. Denn gerade an dem, was dieser Vers von uns fordert, scheitern wir oft genug im Alltag.
Es scheint so, dass der Gedanke der Vergeltung tief in uns Menschen steckt. Wenn jeder machen könnte, was er wollte, dann würde wohl schnell Gewalt und Chaos in unserer Gesellschaft ausbrechen. Im Fußball kennen wir das Revanchefoul, in der Politik den Vergeltungsschlag, unter rivalisierenden Banden den Racheakt.
Jesus Christus war da so anders. Er hat sich nicht an den Menschen gerächt, sondern ist für uns am Kreuz gestorben. ER hat das Böse mit dem Guten überwunden. Jesus ließ sich nicht zum Bösen hinreißen. Sein Leben war sündlos und vollkommen.
Wir sind nicht sündlos und vollkommen, aber wir sollen Jesu Gesinnung in uns haben. Und das ist nicht immer leicht. Seit dem Sündenfall steckt dieses Gift in uns, dieses Gift, das uns nach Rache und Vergeltung schreien lässt. Wie viel Macht dieses Gift in uns hat, hängt von uns selbst ab. Wer eng mit Jesus geht, wer sein Wort tief in sich wirken lässt, wer im Gebet darum bittet und ringt, wird merken, wie es immer mehr gelingt, die Gesinnung Jesu zu verinnerlichen und danach im Alltag zu handeln.
Wenn wir einem Gegner Gutes tun, beschämt es diesen und es gibt eine gute Chance zur Aussöhnung. Gott wünscht sich für uns ein „Leben im Frieden“. Ein Feind wird vielleicht nicht immer gleich ein Freund, wenn wir ihm etwas Gutes tun – aber wir durchbrechen damit den Teufelskreis von Rache und Vergeltung.
Wir sollten es auf einen Versuch ankommen lassen. Die Menschen um uns herum werden überrascht sein, wenn wir Gutes tun, wo eigentlich jeder Vergeltung erwartet.
Versuchen wir doch einmal das Unerwartete zu tun. Möglicherweise ergeben sich daraus völlig neue Perspektiven!
Jahreslosung 2010:
Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich
(Johannes 14,1)
Wie schon 2008 und 2009 so haben wir auch für das Jahr 2010 eine Jahreslosung direkt aus dem Munde des Herrn Jesus Christus.
Es ist eine bewegende und dramatische Situation: Jesus Christus ist mit seinen Jüngern zum Passahmahl versammelt. Es ist das letzte gemeinsame Beisammensein vor Jesu Leiden und Tod.Die ganze Stimmung ist von Abschied geprägt, auch wenn die Jünger Jesu das zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Jesus bereitet sie darauf vor, dass er weggehen muss von ihnen, damit die Geschichte ihren Lauf nehmen kann. Jesus selbst offenbart dabei seine ganze Menschlichkeit, es erschüttert ihn, dass er gerade durch den Verrat einer seiner Jünger überliefert werden wird:
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer aufnimmt, wen ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Als Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern.“ (Johannes 13,20;21)
Die Jünger erkennen die ganze Dimension dessen, was da vor sicht geht noch gar nicht. Jesus weiß, dass sie auch erschüttert sein werden. Ihnen stehen harte Glaubensprüfungen bevor. Gleich zwei Mal in diesem Kapitel des Johannes-Evangeliums ermutigt Jesus die Seinen nicht zu erschrecken, nicht im Glauben zu verzagen. Einmal in der Jahreslosung 2010 und zudem einige Verse später:
„Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.“ (Johannes 14,27)
Wenn das Herz furchtsam wird ist Glaube gefragt, absolutes Vertrauen auf Gott. An Gott glauben die Jünger bereits. Doch sie haben noch nicht ganz verinnerlicht, dass Jesus selbst Gott in Menschengestalt ist. Deutlich wird das, als Jesus zu Philippus sagen muss: „So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?“ (Johannes 14,9)
Jetzt, wo Jesus gehen muss, möchte er umso mehr, dass seine Nachfolger ihn im Mittelpunkt ihres Glaubens haben. Allein an Gott zu glauben ist die eine Sache. Aber in Jesus Christus das Bild des Vaters zu sehen, ist eine ganz andere Sache. Eine entscheidende Sache. Alles steht und fällt mit Jesus Christus. Er ist der einzige Weg zum Vater und einziger Grund zur Hoffnung, den wir haben. Heutzutage fällt es vielen leicht zu sagen: „Ja, ich glaube an Gott“. Aber um wie vieles schwerer fällt es, öffentlich zu bekennen: „Ich setze mein ganzes Vertrauen allein auf Jesus Christus“.
Es geht um Jesus. Wenn wir uns eine Vorstellung von Gott machen wollen, dann können wir auf Jesus blicken, er zeigt uns wie der Vater ist. Jesus und der Vater sind eine Einheit, zusammen mit dem Heiligen Geist, der uns gesandt wurde. Deswegen ist es Jesus so wichtig uns klar zu machen, dass es nicht um den Glauben an einen nebulösen Gott geht, sondern dass dieser Gott einen Namen hat: Jesus.
Die Jahreslosung ist auch eine Aufforderung an uns, uns mehr zu Jesus zu bekennen. Selbst auf großen evangelistischen Veranstaltungen wie ProChrist ist sehr oft allgemein die Rede von Gott. Und das ist natürlich gut so. Doch der Name sagt es ja schon: Christ kommt von Christus. Und wir wissen alle, dass auch unsere Herzen leicht verzagen können. Das Leben als Christ ist nicht unbedingt leichter geworden. Aber das war schon immer das gute an Krisen: Sie erinnern uns wieder daran, dass es auch einen Hoffnungsschimmer gibt. Geht es einem Menschen gut, dann vergisst er oft schnell, wem er das zu verdanken hat und betrachtet das Wohlbefinden als Selbstverständlichkeit. Wenn aber der Wind rauer bläst, lässt uns das näher aneinander rücken und vor allem näher an den Erlöser rücken. Das ist gerade jetzt, wo diese Welt in ihren letzten Atemzügen liegt, das Entscheidende. Es geht jetzt besonders darum, Jesus zu vertrauen. Wer das tut, hat die richtigen Weichen gestellt und dessen Herz kann hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
Jahreslosung 2009:

Abb.: Helmut Weisbach
"Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott." (Lukas 18,27)
Wie schon im vergangenen Jahr haben wir für das Jahr 2009 wieder eine Losung direkt aus dem Munde des Herrn (siehe Losung 2008). Der Vers entstammt der Begegnung zwischen einem reichen Jüngling und Jesus Christus. Der junge Mann hat sein Leben lang alle Gebote gehalten. Doch innerlich ist ihm irgendwo klar, dass das allein nicht der Weg sein kann, um zu Gott zu kommen. Er fragt Jesus daher:
„Alles dies habe ich befolgt. Was fehlt mir noch?“ (Matthäus 19,20)
Es bewahrheitet sich immer wieder: Der Mensch, der noch keinen Frieden mit Gott geschlossen hat, spürt dieses Defizit in seiner Seele. Zudem war der junge Mann auch noch sehr reich. Man könnte fast sagen, die Idealvorstellung dieser unserer Welt: Vermögend sein und dabei auch noch die Gesetze achten, ein moralisch hoch stehendes Mitglied der Gemeinschaft sein und auch viel Besitz haben. In unserer heutigen Zeit hätte dieser Mann ganz bestimmt viele Bewunderer und Nachahmer gehabt. Aber all diese Dinge machen den Mann nicht glücklich. Er fragt Jesus ganz gezielt, was ihm noch fehlt. Dieser antwortet nicht gerade im Sinne des jungen Mannes:
„Als aber Jesus dies hörte, sprach er zu ihm: Eins fehlt dir noch: Verkaufe alles, was du hast, und verteile den Erlös an die Armen, und du wirst einen Schatz in den Himmeln haben, und komm, folge mir nach!“ (Lukas 18,22)
Das macht den jungen Mann traurig, denn von seinem Besitz möchte er sich nicht trennen. Dabei liegt die Betonung in Jesu Worten gar nicht so sehr auf dem „Verkaufe deinen Besitz“, sondern vielmehr auf dem „Komm, folge mir nach!“. Jesus nachfolgen bedeutet nicht zwangsläufig auf seinen gesamten Besitz zu verzichten. Aber der Besitz kann eben ein Hinderungsgrund dabei sein, Jesus mit ganzem Herzen nachzufolgen. Nicht umsonst heisst es:
„Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ (Matthäus 6,21)
Nun ist es so, dass wohl kein Mensch auf dieser Welt keine Dinge hätte, denen er nicht auch eine gewisse Aufmerksamkeit schenken würde. Jeder hat so sein Hobby, seinen Zeitvertreib, seine Neigungen. Wer könnte schon von sich sagen, mit seinem Herzen stets zu 100% auf Gott ausgerichtet zu sein? Selbst der beste Christ ist dazu nicht in der Lage, viel zu schwach sind wir, viel zu viel Ablenkung gibt es in unserem Leben. Das ahnen auch die Umstehenden in der Geschichte mit dem reichen Jüngling. Zu allem Überdruss hatte Jesus auch noch den berühmten Satz gesprochen:
„Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.“ (Lukas 18,25)
Betroffen, ja innerlich tief bewegt fragen die Umstehenden:
„Wer kann dann überhaupt gerettet werden?“ (nach Matthäus 19,25)
Darin steckt auch die Frage: „Ja, was ist denn dann mit uns?“
Und Jesus spricht die fulminanten Worte:
„Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott." (Lukas 18,27)
Die Jahreslosung 2009 hat daher eine ganz klare Botschaft: Gnade.
Kein Mensch könnte sich selbst zu Gott ziehen. Gott zieht die Seinen zu sich. Wir leben in der Endzeit. Für diese Zeit prägte Jesus einen ähnlichen Grundsatz:
„Und wenn nicht der Herr die Tage verkürzt hätte, würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.“ (Markus 13,20)
Hier geht es um das gleiche Prinzip. Gott ist der Handelnde. Es ist seine pure Gnade, wenn ein Mensch das ewige Leben erhält. Unmöglich heisst unmöglich. Menschen ist es unmöglich, das gilt für reiche, wie für arme Menschen. Aber was uns Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich. Die Jahreslosung 2009 ist wie ein Artikel im Grundgesetz Gottes. Er schenkt uns Hoffnung auf die unergründliche Gnade unseres Herrn.
Denn in dem reichen Jüngling stecken wir alle ein klein wenig. Auch uns fehlt einiges, um einfach so wie wir sind in Gottes Reich einzukehren. Allein die Gnade ist es, die uns den Weg zum ewigen Leben ebnet. Die Gnade die Gott denen schenkt, die eine Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben.
Eckart Haase - http://www.angedacht.eu/andacht22102008.html

Bild zu beziehen bei: http://www.neuesbuch.de/shop/product_info.php?products_id=479
Jahreslosung 2008
Jesus Christus spricht:
Ich lebe und ihr sollt auch leben.
Johannes 14,19
Wer möchte das nicht: Leben - so richtig das Leben genießen!
Hinter dieser Jahreslosung 2008 steckt die Frage nach dem Leben schlechthin, nach dem Sinn des Lebens.
Doch was heißt Leben überhaupt?
Ein Leben in Saus und Braus?
Ein Leben ohne Rücksicht auf Verluste?
Ein Leben bei den Schweinen oder lieber in Luxus?
Ein Leben für die Arbeit?
Ein Leben für die Familie?
Ein Leben nur für andere?
Was steht in unserem Leben ganz oben und was ganz unten?
Für was leben, mit wem und für wen leben wir?
Wir machen uns kaputt, sind ausgelaugt, wir arbeiten für nichts und wieder nichts und andere erhalten den Lohn.
Und da sagt Jesus: er möchte uns das Leben schenken. Was meint er damit? Leben wir denn nicht? Ist unser derzeitiges Leben so daneben? Ich denke, darüber können wir in diesem Jahr nachdenken, was es heißt „richtig“ zu leben, denn offensichtlich macht Jesus da einen Unterschied.
Auf jedem Berggipfel steht das Kreuz. Das Kreuz, welches uns ein Zeichen sein soll für das Leben, das Jesus uns versprochen hat. Bist Du ein Gipfelstürmer? Lohnt es sich die Strapazen auf sich zu nehmen um dieses Leben zu erhalten? Wäre es nicht viel einfacher, schöner und bequemer im Liegestuhl zu liegen und mit dem Fernglas auf den Gipfel zu blicken?
Was erstrebenswerter ist, darüber gibt es sicherlich unterschiedliche Ansichten. Und genauso wird es verschiedene Meinungen zu der Frage geben: Was heißt leben? Aber es gibt auf jeden Fall eins: Jesus möchte dir das wirkliche Leben schenken – sein Leben.
Quelle:http://www.praxis-jugendarbeit.de/andachten-themen/jahreslosung.html
Jahreslosung 2007

Aquarell: Andreas Felger - © Präsenz Kunst & Buch - Gnadenthal - 65597 Hünfelden - www.praesenz-verlag.de
Jahreslosung 2007
Gott spricht:
Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?
Jesaja 43,19a
Gott hat was vor mit uns – mit Dir
Er möchte was Neues schaffen,
er möchte was Neues mit Dir erleben,
er will, dass Du mit IHM was Neues erlebst!
Tipp:
Um Neues zu erleben muss man Altes verlassen! (lies mal den Vers 18, der vor der Jahreslosung steht. Dieser Tipp steht dort.) Schaue nicht zurück, hänge nicht an alten Zöpfen, schneide das Alte ab, das was Dich daran hindert Neues zu wagen und vielleicht auch daran hindert einen Neuanfang zu beginnen.
Das kostet Kraft, das kostet Mut und eigentlich hängst Du an alten Gewohnheiten, fühlst Dich schlapp, kraftlos, ausgequetscht wie eine Zitrone. Und wer möchte schon gerne lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben, wer findet die Kraft und kann seinen inneren Schweinehund überwinden, sich noch mal auf was Neues einzulassen?
Tipp:
Vertraue auf Gott, denn er wird aus Deinem „ausgequetschten, schlappen, müden“ nach „Lebenswasser lechzendem Leben“ wieder was machen, was Dich erstaunen wird. Der Tipp steht eigentlich in Vers 19 „Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ Da wo anscheinend kein verheißungsvoller Weg zu sein scheint, da macht Gott was draus. Ist das nicht eine tolle Verheißung?
Sei dankbar was Du bisher alles mit Gott erlebt hast,
aber schaue nicht zurück und erlebe einen Stillstand in Deinem Leben.
Sondern schaue nach vorne, wage Neues
und vertraue auf Gott, er wird Dir einen Weg weisen, auch wenn er (zunächst) noch so öde erscheint und Du gar keinen Weg erkennen kannst.
Gott spricht: Siehe ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. (Jesaja 43,19)
Quelle:http://www.praxis-jugendarbeit.de/andachten-themen/jahreslosung.html
Übersetzung Martin Luthers in der revidierten Fassung von 1984 - Übersetzung "Unrevidierte Elberfelder" - Neues Testament
Wie sieht Gott eigentlich aus und wer sagt, daß er ein "er" ist ??? |