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Florence Foster Jenkins... :-)))... sie war ja so überzeugt von ihrer Begabung ... bist Du es etwa nicht?
Flashanimation gefunden bei: http://www.brumm.com/cards/flojenkins.html
1944 – die Bankierstochter und angesehene Dame der feinen Gesellschaft Florence Foster Jenkins mietet die New Yorker Carnegie Hall für ihren größten Auftritt.
Selbstbewußt steht Sie in ihrem Kleid mit übergroßen Engelsflügeln da. Doch statt engelsgleichem Gesang erwartet das Publikum hier der Hölle Rache!
Melodisch wie ein Stück Kreide auf der Schiefertafel intoniert Foster Jenkins große Meister wie Mozart, Bach oder Strauß – auf Ihre ganz eigene, erschreckende Art. Voller Inbrunst schmettert Sie die Arie der Königin der Nacht, und erreicht mit schrägen Tönen absoluten Kultstatus!
Diese CD´s werden häufig und immer wieder präsentiert, denn die Wirkung dieser einzigartigen Darbietung reicht von Lachanfällen bis zu blutenden Ohren und Suizidversuchen – der Partykracher!
Quelle: http://www.pearl.de/p/CD1289-Florence-Foster-Jenkins-Der-Hoelle-Rache.html
Florence Foster Jenkins
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Florence Foster Jenkins (* 1868 in Pennsylvania; ? 26. November 1944) war eine reiche amerikanische Erbin, die durch ihre Gesangsauftritte bekannt wurde. Leben Florence Foster war die Tochter eines reichen Industriellen. Als Kind erhielt sie Musikunterricht und äußerte den Wunsch, Gesang zu studieren, was ihr Vater jedoch nicht finanzieren wollte. Nach ihrer Eheschließung mit dem Arzt Frank Thornton Jenkins schlug sie sich in Philadelphia als Lehrerin und Pianistin durch. 1902 wurde die Ehe wieder geschieden, und Foster-Jenkins schloss sich für kurze Zeit den Suffragetten an. 1909 starb ihr Vater und hinterließ ihr so viel Geld, dass sie sich ganz auf ihre Gesangskarriere konzentrieren konnte, von der ihr die Eltern und der Ex-Mann abgeraten hatten. Sie begann am Musikleben in Philadelphia teilzunehmen, gründete und finanzierte den "Verdi Club", nahm Gesangsunterricht und gab 1912 ihr erstes Konzert. Schon bald verbreitete sich ihr "Ruf", erst in Philadelphia und dann im ganzen Land, ihre Konzerte wurden zu einem schrägen Tipp für Insider und sie entwickelte die exaltierte Lebensweise einer Diva. Einer Anekdote zufolge schenkte sie nach einem Autounfall dem schuldigen Lenker eine Kiste Zigarren, da sie der Meinung war, ihr hohes f sei durch den Schreck viel "höher" geworden. |
Obwohl das Publikum nach mehr Auftritten verlangte, beschränkte sich Jenkins auf seltene Auftritte vor einem erlesenen Publikum, das sie selbst auswählte, wie bei ihren jährlichen Konzerten im Ritz-Carlton-Hotel in New York City. Am 25. Oktober 1944 gab sie dem öffentlichen Druck endlich nach und sang, mit 76 Jahren, ein Konzert in der Carnegie Hall, das schon Wochen vorher ausverkauft war und dessen Eintrittskarten am Schwarzmarkt sagenhafte Summen kosteten.
Einen Monat später starb sie, weil sie beim Konzert durch die große Anstrengung erkrankt war. Manchen Gerüchten zufolge ging sie auch an der Gram über die Zeitungskritiken zugrunde, die tatsächlich vernichtend waren (ein Kritiker schrieb ironisch-bewundernd, Foster-Jenkins hätte sich "nicht von den Absichten der Komponisten einschüchtern lassen"), aber es ist eher anzunehmen, dass sie erfüllt und glücklich war und fand, nach ihrem großen Auftritt endgültig abtreten zu können.
Florence Foster Jenkins Mozart - Zauberflöte - Königin der Nacht (Der Hölle Rache)
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Kunst
Die Aufnahmen von Foster-Jenkins offenbaren, dass sie Intonation und Rhythmus nicht besonders ernst nahm, einen ziemlich kleinen Stimmumfang hatte und Schwierigkeiten hatte, Töne lang auszuhalten. Der Klavierbegleiter musste ständig auf ihre Temposchwankungen und rhythmischen Fehler Rücksicht nehmen. Dennoch wurde sie vom Publikum geliebt, wahrscheinlich, weil man sich in ihren Konzerten so gut amüsieren konnte. Manche Kritiker meinen sogar, sie habe der Musik insofern gedient, als sie Leute neugierig auf klassische Konzerte machte.
Sie selbst aber hatte ein unerschütterliches Selbstbewusstsein und verglich sich mit großen Sängerinnen ihrer Zeit, wie Frieda Hempel oder Luisa Tetrazzini. Das Gelächter, das bei ihren Konzerten oft aus dem Publikum kam, nahm sie als Gehässigkeit ihrer eifersüchtigen Konkurrenten wahr. Kritik entgegnete sie mit den Worten "People may say I can't sing, but no one can ever say I didn't sing. (Die Leute können vielleicht behaupten, dass ich nicht singen kann, aber niemand kann behaupten, dass ich nicht gesungen hätte.)"
Die Musikauswahl bei den Konzerten der Sängerin setzte sich aus den Standards des Opernrepertoires (Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi und Richard Strauss), Liedern (beispielsweise von Johannes Brahms), sowie von ihr oder ihrem Begleiter Cosme McMoon selbst komponierten Werken zusammen. Sie schreckte auch vor Spitzenarien (Königin der Nacht), die ein echter Prüfstein sind, nicht zurück. Zu bewundern ist dabei die stoische Ruhe ihres Begleitpianisten. Erwähnenswert ist auch ihre extravagante Aufmachung, die sie während eines Konzertes oft wechselte, je nachdem, welche Rolle sie sang. Für eines ihrer Lieblingslieder, den Walzer Clavelitos, flatterte sie mit einem Fächer und warf Blumen ins Publikum.
Florence Foster Jenkins Delibes - Lakme - Où va la jeune Hindoue? (Bell Song)
Worum Florence Foster-Jenkins zu beneiden ist, ist das unverfälschte Glück und die Liebe, mit der sie die Musik und der Gesang erfüllten. Möglicherweise wusste sie ja doch um ihr Unvermögen, aber sie sah, dass ihre Konzerte dem Publikum gefielen, und sie selbst auch glücklich machten, also ging sie diese schräge Symbiose ein. Diskografie The Glory (????) Of The Human Voice, RCA Victor Gold Seal Quelle des Textes: http://de.wikipedia.org/wiki/Florence_Foster_Jenkins |
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Florence Foster Jenkins Strauß - Fledermaus - Mein Herr Marquis (adele´s laughing song)
Ihre alten Schellack Platten wurden zu CD´s
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The Glory (????) of the Human Voice 1. Mozart : Die Zauberflöte/La flûte enchantée: Florence Foster Jenkins, soprano - Cosme McMoon at the piano |
Murder on the High C's . Mozart : Queen Of The Night Aria Florence Foster Jenkins, soprano - Cosme McMoon at the piano |
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Florence Foster Jenkins McMoon - Like A Bird
Bei http://hofburg.muc.de/florencedata.html ist folgender Text zu finden:
Unsere Urgroßtante Florence de Toscana hat sich zum Entsetzen der gesamten Familie in ihren Gesangslehrer Richard Strauss verliebt und anstatt ihr den von den Eltern aufgezwungenen häßlichen Fürsten Radziwill zu ehelichen, zog sie eine Flucht in den Wilden Westen vor.
Völlig verarmt entschloß sie sich, ihren großen Namen an einen neureichen, texanischen Ölmilliardär zu verkaufen und ihr Überleben unter dem Künstlernamen Florence Foster Jenkins mit dem Singen von Schlagern, später Operetten. Danach widmete sie sich dem klassischen Opernfach.
Nur ganz wenige Künstler haben jemals ihrem Publikum einen so uneingeschränkten Genuß bereitet wie Unsere Urgroßtante. Trotzdem war sie klug genug, ihre Stimme zu einem relativ seltenen Ereignis zu machen.
Es ist ewig schade, daß sie nie ihre beliebsteste Zugabenummer, Clavelitos, aufgenommen hat, ein Stück, das sie unweigerlich stets wiederholen mußte. Einem zeitgenössischen Bericht zufolge erschien Unsere Urgroßtante dabei in einer spanischen Mantilla wie Carmen, mit einem juwelenbesetzten Obstkorb wie Carmen Miranda und einer Blume aus Burmarubinen aus dem Romanow-Schatz im Haar (ein Erbstück meiner Urururgroßtante Zarin Katharina der Großen).
Weder ihre Verwandtschaft noch ihr späterer vermögender Ehemann hatten ihre musikalischen Ambitionen in irgendeiner Weise unterstützt.
Trotz mehrerer Giftanschläge seitens der entsetzten europäischen, hochwohlgeborenen Familie erreichte sie ein biblisches Alter und ist in ihren letzten Lebensjahren zur Managerin der Barone von Trapp geworden, die ja bekanntermaßen erfolgreich in ihre Fußstapfen traten.
Nach einem Autounfall in einem Taxi 1943 entdeckte die Überglückliche, daß sie plötzlich "ein höheres F als je zuvor" singen konnte. Anstatt einer Klage gegen die schuldige Taxifirma übersandte sie dem Fahrer eine Kiste kostspieliger Zigarren.
Quelle des Textes: http://hofburg.muc.de/florencedata.html
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=wfKz-sF8KUY
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ABER ... es geht noch "besser"
Washington singt "amazing grace"
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