Dunkel war´s der Mond schien helle...
Dunkel war's, der Mond schien helle,
Drinnen saßen stehend Leute
Und der Wagen fuhr im Trabe
Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und auf einer roten Bank,
Neben ihm 'ne alte Schachtel,
Oben auf dem Apfelbaume,
Von der regennassen Straße
Beide Hände in den Taschen
Und zwei Fische liefen munter
Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
Quelle und Download der mp3 Datei: http://de.wikisource.org/wiki/Dunkel_war's,_der_Mond_schien_helle
"Dunkel war’s der Mond schien helle" - Erklärungen zu Oxymoron und Paradoxon Hier sind die Varianten eines Spottgedichts aufgeführt, dessen Autor unbekannt ist. Dieses Gedicht gibt es in vielen Varianten und es wird spekuliert, ob Goethe, Lewis Carroll oder Christian Morgenstern der Urheber ist, dies aber ohne jede Belege. Wahrscheinlich stammt es aus dem sächsischen Volksmund aus der Zeit um 1850. Dieses Spottgedicht ist ein exzellentes Sprachspiel das von seinen Oxymora und Paradoxien lebt. http://de.wikisource.org/wiki/Dunkel_war's,_der_Mond_schien_helle Ein Oxymoron (griechisch: oξύμωρος aus oxys: scharf(sinnig) und moros: dumm; Mehrzahl: Oxymora) ist eine rhetorische Figur, bei der eine Formulierung aus zwei (mitunter nur scheinbar) gegensätzlichen, einander widersprechenden oder gegenseitig ausschließenden Begriffen gebildet wird. Ebenso ist das Oxymoron, als eine rhetorische Figur, auch in ganzen Satzgebilden wiederzufinden. Ein verbreiteter Spezialfall des Oxymoron ist die Contradictio in adjecto (lat. „Widerspruch in der Beifügung“). Oft steht dabei ein Adjektiv, welches normalerweise ein Substantiv näher erläutert, im Widerspruch zu diesem. Im Deutschen kann die widersprechende Beifügung auch das Bestimmungswort eines zusammengesetzten Substantivs sein, das dem Grundwort widerspricht. Das Gegenteil eines Oxymorons ist die Tautologie oder der Pleonasmus (z. B. „hegen und pflegen“, „voll und ganz“, „weit und breit“, „Null und nichtig“, „manuelle Handarbeit“, „weltweite Globalisierung“ und „tote Leiche“). http://de.wikipedia.org/wiki/Oxymoron
Ein Paradoxon oder Paradox ([alt]griechisch παράδοξον, von παρα~, para~ - gegen~ und δόξα, dóxa - Meinung, Ansicht), auch Paradoxie (παραδοξία) genannt, ist ein spezieller Widerspruch. Man versteht darunter: Widersprüchlichkeit als Folge der Negation von Selbstbezüglichkeit, d. h. wenn eine auf sich selbst anwendbare Aussage negiert wird. Eine solche selbstwidersprüchliche Aussage heißt in der Logik auch Antinomie. Ein Beispiel ist das Paradoxon des Eubulides: http://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon |