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Geschichten von Herrn Keuner - Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit - Zitate zum 50. Todestag 14.08.2006 - An die Nachgeborenen Zum 50. Todestag von Bertolt Brecht am 14. August 2006
Die am 31. August 1928 im Berliner Theater am Schiffbauerdamm uraufgeführte "Dreigroschenoper" wurde zum größten Theatererfolg der zwanziger Jahre. Bertolt Brechts Stück, in dem Bettler, Huren und Räuber auftreten, stellt die dunkle, kriminelle Seite der großstädtischen Welt dar. Trotz ihrer Ansiedlung im viktoranischen England kritisiert die "Dreigroschenoper" mit Satire und Spott die bürgerlich-kapitalistische Welt der Weimarer Republik. Gemäß dem von Brecht erarbeiteten neuen Darstellungsprinzip des "epischen Theaters" soll das Geschehen auf der Bühne die Zuschauer nicht in eine illusionäre Welt hineinziehen, sondern sie vielmehr zur kritischen Reflexion über die gesellschaftlichen Zustände anregen.
Lichtgestalt des 20. Jahrhunderts Am 14. August 2006 jährt sich der Tod des wohl einflussreichsten Dramatikers des 20. Jahrhunderts zum fünfzigsten Mal. Obwohl der Begründer des ‚Epischen Theaters’ wegen seiner kritischen Werke oftmals geächtet wurde, erlangte er rasch Weltruhm. „Ich benötige keinen Grabstein, aber So hatte sich Bert Brecht seine Grabinschrift gewünscht. Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin liegt er nun, unmittelbar neben seinem letzten Wohnsitz, dem heutigen Brecht-Haus, in dem unter anderem die Brecht-Weigel-Gedenkstätte ihren Sitz hat, in der Chausseestraße 125 in Berlin. Dort, wo viele bekannte Komponisten, Bildhauer, Philosophen und Schauspieler ihre letzte Ruhe fanden, wurde er 1956 bestattet, nachdem er im Alter von 58 Jahren einen Herzinfarkt erlitten hatte. ... (der Artikel von JUDITH LUDWIG geht noch weiter)... http://www.europolitan.de/cms/?mtid=590&tid=4&aid=2206
1940 Flucht nach Finnland; Herr Puntila und sein Knecht Matti; Der gute Mensch von Sezuan 1949 Gründung des (Ost-)„Berliner Ensembles“ mit Helene Weigel, weitere Info's siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht
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General,
dein Tank ist ein starker Wagen.
Er bricht einen Wald nieder
und zermalmt hundert Menschen.
Aber er hat einen Fehler:
Er braucht einen Fahrer.
General,
dein Bombenflugzeug ist stark.
Es fliegt schneller als ein Sturm
und trägt mehr als ein Elefant.
Aber es hat einen Fehler:
Es braucht einen Monteur.
General,
der Mensch ist sehr brauchbar.
Er kann fliegen
und er kann töten.
Aber er hat einen Fehler:
Er kann denken.
Bertolt Brecht
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